zu wasser, zu pferde und in der luft

liebe “el panno”-fans,

und weiter auf unserer mission, die outdoor-möglichkeiten südamerikas zu testen. mit dabei unser treuer roter begleiter “el panno”. er ist zwar nur ein bescheidener 2×4, aber wir behandeln ihn wie was besseres, wie einen 4×4, und er dankt es uns damit, dass nur manchmal der rechte blinker aussetzt. allem durchschütteln auf sämtlichen schotterpisten chiles und argentiniens zum trotz fährt er uns soweit das benzin reicht. hach, was für eine teufelsmaschine!
zwischendurch gönnten wir uns ein wenig low-level-fortbewegung, mit nur einer pferdestärke, dafür nicht weniger rückgratstärkend… der reitausflug auf unseren andischen ackergäulen und unsere ersten galoppversuche (ich bin ja glatt ein naturtalent! ne richtige wendy!…nico auch. und stefans pferd war ne kleene zicke, sonst wär er bestimmt auch mit inzwischen wallendem haar davon gepeest!) pferde sind eben auch nur menschen.
dann verliessen wir die schöne chilenische schweiz, um uns weiteren sportlichen herausforderungen zu stellen: der 2900m-vulkan villarica wartete schon in pucón und rief wie sau nach uns. naja, da musste auch ich mich überwinden und mich die steilen verschneiten vulkanwände hochhecheln. doch trotzdem immer in der spitzengruppe überholte unsere crew bestimmt 2837 andere bergsteiger, die mit viel untolleren guides unterwegs und ziemlich langsam waren. wir unterboten die durchschnittsbesteigezeit von dreieinhalb stunden um 45 MINUTEN!!!.
trotzdem wars dann genug, als wir endlich die beissenden lavadämpfe am krater einatmen durften. naja, dann eben doch kein bild von brodelnder lava, lieber im eiskanal als lebender bob die vulkanhänge runterpeesen. whowwwwww! wie ein ritt uff ner kanonenkugel! (o-ton stefan) nur kälter und nasser. wasn trip. wahnsinn.
zum verdauen dieses genialen erlebnisses gabs selbstgemachtes luxus-knüppelbrot (mit oliven und petersilie, nicos spontankreation) am heimischen zeltlagerfeuer, am nächsten tag luxusentspannung in den thermalquellen (endlich wieder sauber) und dann weiter nach bariloche/ argentinien.
und schon wieder sind wir in der schweiz!!! überall holzhäuser, alles klinisch rein, und SCHOKOLADE in massen. mist. wird nix mehr mit abnehmen. dafür kanufahren auf dem see, wie schön.
morgen dann der ritt nach mendoza, um den argentinischen und den chilenischen rotwein auch richtig vergleichen zu können, und dann muss “el panno” auch schon bald wieder nach hause… und die jungs auch…

panno
könig del schotterpiste

pferd
wildwestromantik

nicpferd
zwei alte wildfänge

schotter
und wir brauchen doch keinen allrad!

dahoch
da hoch – freiwillig und noch geld dafür bezahlt…

gipfel
versuch, das gipfelgefühl zu visualisieren – praktisch aber unmöglich

krater
da unten brodelt die lava – in echt!

rauch
…da lassen sich auch die beissenden dämpfe nicht ignorieren

eispick
eispick statt pokal

dawarnwer
da warn wir oben – retrospektive

thermas
die muskeln müssen ja auch mal ruhe haben

kanu
…naja, jedenfalls manchmal!

Alles Nichts Frankfurt Oder Slubice

Weise Therapeuten aus Dresden titelten einst “FF ist eine ganz normale Praktik und bedeutet…” Ich habe noch den Folgewitz vom Schäfer im Ohr, na das war ein Spass.
In FF-City gibts noch mehr als das. Denn unsere Heimat dass sind nicht nur die Städte und Dörfer sondern FF-City und seit 2 Jahren Paneuropäisch auch Slubice.

Mal schauen was sich so verändert hat an der Oder-Neisse Grenze

Beinahe vergessen…

Auf polnischer Seite:

Auf deutscher Seite:

Zweisprachig und Lecker

Möbel Olaf

Weia weia weia

Auch was neues (O-ton Matthäus: “Planieren die Kiste”)

Nach 2 Bygosz zwischen Ruinen

Kunst

Tunnelgalerie(für Vogelpestler)

Das schönste Souvenir, wird noch verschenkt…

Ja unsere Heimat, so ne Autostunde weg von Berlin tobt der urbane Kampf sowie Ein und Ausreiseverkehr…
Absolut großes Kino, Frankfurt Oder Slubice is eine Reise Wert

Touritip: Am Bahnhof spülen sie die Gläser mit neuem Spülmittel, Bier schmeckt ab und zu komisch, aber die Bedienung ist aufmerksam

Grenzgänger auf Kaspertour

…wie abgesprochen und auf vielfache Bitten des SchäfJ hier die Schweiz 06

bei Mi in Bern

Lifte geschlossen — Warmduscher

1600 üNN, 1,40m Ski vorm Fuss, 18km Loipe – Guten Rutsch

Wo bleibt Messner? Verdammt noch mal! (geg. 10–00 Uhr)

Gemmi Pass (lange Strecke links neben Dachkante)

Gemmi Pass – Review (Mitte)

Pause (ca. die 20.)

Zeit für die Schneeschuhe – die Bedingungen werden härter

3h später – am Todeshang

kurz vorm Basislager 3

wir erreichen mit letzter Kraft Camp Lämmerenhütte (2500 üNN) (geg. 18–30 Uhr)

der beste Schnaps meines Lebens

Jack Wolfskin Gedächtsnisphoto

um 21-00 Uhr – 30 Minuten vor Heija

7–20 Uhr — Sonnenaufgang mit Frau und Nationalflagge (Kühne, jpeg auf bits, 02/2006)

später

Todeshang Teil2

in voller Fahrt

Wir kommen wieder!

Zurück in unserer eigenen gespurten Loipe vom Vortag

letzter Blick auf die Lämmerenhütte

Waliser Alpen vom Gemmi Pass betrachtet (welch Panorama)

und so habe ich die zwei Tage mit meiner Tchibo Ski-Sahnebrille die Welt gesehen

PS: Leihanfragen unter bekannten Rufnummern zu horrenden Tarifen! (für Brille)

ähh…. Winter

Ja Hang… ich habe dich besiegt!

In diesem Sinne auch noch mal Grüße an die Mi und an Rösi,
danke für diese traumhaften zwei Tage und die ganze
Bildersammlung ist in Arbeit!

Grüße

unterwegs mit “el panno”

da sind wir wieder, die crew mit dem heissen roten pick-up, dessen aussehen ein wenig an die armee-trabis der 70er erinnert. wir haben extra kein foto beigefügt, damit sich unsere eltern nicht soviel sorgen um unser überleben machen müssen.
(witz! natürlich ist das auto in 1A-verfassung, schliesslich isses ein NISSAN!!!)
wir nannten ihn “el panno”, rein prophylaktisch versteht sich, kehrten santiago den rücken und schwangen uns auf der panamericana richtung hippie-enklave “horcón”. nico war ob der 13jährigen ihn anschmachtenden mädels in seinem element, stefan hatte das bier und die pe die pe_likane. haha. wortwitz.
horcón machte seinem ruf als aussteigerhochburg der alt-68-er alle ehre, denn hier gibt es den wohl einzigen NACKTbadestrand südamerikas! da freuten sich natürlich die männer, auch ich hielt meine döneröhrchen ungeschützt in die sonne. ein gefühl von freiheit machte sich breit.
dieses nutzten wir dann für die weiterfahrt entlang der chilenischen küste, um am abend direkt an einem verlassenen strand unsere kleine zeltbutze aufzuschlagen und am nächsten morgen von ambitionierten algensammlern geweckt zu werden. hach, hier is die welt noch in ordnung! da musste der nico auch gleich wieder in die tosenden fluten neihubbn, der kleine wildfang!
durch die weinberge konnten wir natürlich nicht, ohne uns selbst von der ordnungsgemässen herstellung der teuren tropfen zu überzeugen. ja, der 1995er cabernet sauvignon von “miguel torres” (flasche nicht mehr im handel erhältlich, wert ca. 85 euro) wurde von uns für gut befunden. kann man trinken.
weiter mit frischen erdbeeren vom feld (1 stiege für 2 euro) und auf in ein neues abenteuer!

nicht zu stoppen waren meine beiden jungs im reserva nacional “las siete tazas”, wo sich der glasklare gebirgsbach durchs vulkangestein frisst und auf seinem weg wasserfälle und planschbecken hinterlässt. also wieder neihubbn, ins kalte klare wasser! leider konnte meine kamera diese magischen momente nicht festhalten, da die moderne technik auf elektrizität angewiesen ist, nicht so aber die erbauer des campingplatzes. aber ich werde die nackten astralkörper meiner reisebegleiter und die “hor!!!” hAA”-schreie immer in meinem kopfe und herzen gespeichert haben!
nachdem wir uns so richtig ausgewandert hatten und alles voller staub war (dank der rallye-verdächtigen strecke zum und aus dem park), ging es nach süden richtung seengebiet und regen… jetzt befinden wir uns gerade in der schweiz in chile, in der chilenischen schweiz oder doch auf ner schweizer insel? hä?? hier hat ein schweizer pärchen jedenfalls die chilenische bergidylle mit europäischem standard ausgestattet, in form des gästehauses “la suizandina”, wo wir wieder einmal die annehmlichkeiten von warmen duschen, richtigen DAUNENdecken und röschti geniessen können. zivilisation! morgen werden wir unsere hintern und schenkel mal ein wenig fordern und uns auf pferden die vulkane und abstrakte pflanzenwelt ankucken. mehr davon dann bald an dieser stelle! jetzt wieder bildbeweise.

nicosantiago
nico und seine “moneda” – der kulturfan in seinem element



stefan3
stefans erster “pisco sour” (der kellner muss irgendwie gewusst haben, dass ich zur zeit auf türkis stehe, anders konnten wir uns die abartige farbe nicht erklären…)

horcon
horcón

zelt
unser romantisches plätzchen am pazifik

morgensonne
nett, wenn man so ne aussicht beim aufwachen hat!

erdbeeren
navigator und vitaminbeauftragter – beifahrer sein erfordert multi-tasking-fähigkeiten (oder wie nico sagen würde: “wie ne muddi ohne brüste!”)

weinsonne
der weg des guten alten cabernet sauvignon: vorher

peweinneu
mittendrin

kosten
danach.

Fisch ade…

Botia macracanthus, Pterophyllum scalare, Crossocheilus siamensis,
2x Paracheirodon innesi & 2x Hemigrammus rodwayi
Rest in peace ihr alten Racker

In stiller Trauer, Fischmaster & die Hinterbliebenen
sowie die gesamte Belegschaft der Station A3

Kondolenzen in der Kommentarfunktion erbeten

🙁

rundumschlag

ja, wir waren blog-faul…
die letzten 2 wochen haben wir in arica, iquique, la serena und san pedro de atacama verbracht und wieder ne menge atemberaubender landschaften gesehen, nette menschen getroffen, guuut gegessen (…) und getrunken (……). und heute muss die sandi nach hause (buhuhuuu) und der nico drängelt weil der noch KULTUUUR hier in santiago kucken will.
also hier die visuellen beweise unserer dekadenten “2-frauen reisen mit leichtem gepäck”-backpacker-tour.

grenze
der grenzübertritt von peru nach chile gestaltete sich abenteuerlich, zu sechst im Buick, zum glück hielten die autotüren dem innendruck chilenischer hausfrauen stand

chileda
geschafft, auf chilenischem boden (beweis: flagge im hintergrund)

karlakerzen
wiedersehen in arica mit pe’s kleiner adoptivschwester karla zu ihrem 21. cumpleaños

karlapesandi

karneval1
karneval2
karneval auf chilenisch in arica

esslinge
schwäbische wertarbeit verursacht heimatgefühle im chilenischen exil

fischer
begrüssungskommitee am hafen von iquique

fuerkk
für frau kürsche (herzliche grüsse von meinen namensvettern)

plasziv
looking for david hasselhoff, oder:
pe beim casting für die neue staffel von “baywatch”

ab in die atacama-wüste

kaktus


lagune auf 4300m höhe

ohhh
flaminos

geysire
die tatio-geysire früh um 5 bei minus 4 grad (deutschland-vorbereitung für sandra)

tatio

totale

besuch ausm osten! der ausreiseantrag von herrn kutzner und herrn mielenz wurde genehmigt. danke mdr!
nico
stefan

spacecakebreak on the titicaca lake

wer weiss, von welcher tanzmusikkapelle diese zeilen stammen, muss heute keinen kommentar schreiben, ALLE ANDERN MÜSSEN! so.
und jetzt erzählen wir euch auch noch, was wir wieder tolles erlebt haben.
also, da sind wir dann an den titicacasee gefahren und auch darauf. im boot. und das caca von titicaca hat nix mit dem zu tun, was alle immer denken! das is nämlich ne mischung aus den sprachen der ureinwohner, deren nicht mehr reinrassige nachkommen (sich) immer noch auf dem see rumtreiben. nämlich auf schwimmenden inseln aus “totora”, das zeuch wächst überall und da kann man ja schon mal so ne insel draus bauen. hält sogar bis zu hundert jahre. weil aber immer wieder trockenes totora-stroh nachgelegt werden muss, werden die inseln nach 50 jahren zu dick und saufen bei regen ab, sofern man sie nicht vorher als kartoffelackerinseln an den seerand abgeschoben hat.
das stimmt wirklich! jawoll. und essen kann man das zeug zur not auch, allerdings nur frisch und es schmeckt nach nüscht, obwohl die bewohner das kraut liebevoll “banana de la titicaca” nennen. wir haben’s auch mal probiert – buäkse!
inseltotal

bananatiti

kind1
kind2
kind3

peking
sandivolk

bootromace

und weil unser titicaca-tag gleichzeitig auch valentinstag war und wir im gegensatz zu den anderen anwesenden touris nicht knutschend romantisieren konnten, haben wir mal so getan, als würden wir uns mögen, und uns als ersatzbefriedigung tolle freundschaftsbänder vom freundlichen pseudo-uro verkaufen lassen. hach! (auch in gedenken an marcel und anne). ein hoch auf die liebe!

valentin

dann führte unsere fahrrinne gen westen, nach taquile, einer insel, auf der die welt noch in ordnung ist – die frauen schleppen die lebensmittel die berge hoch, während sich die männer mit filigraner handarbeit die zeit vertreiben, um damit anschliessend die touristen auszunehmen. tatsächlich ist ein nichtstricker auf taquile eine totale memme, ne null, ein verlierer, ein nichts! so eener krischt ma keene frau ab! und so stricken sie alle, die männer von taquile.

taqui

muddivaddi

nächste station: arequipa. im regionalbus. ohne beinfreiheit. mit live-werbeverkaufsshow eines ambitionierten gesundheitsapostels, der den armen peruanern ranziges vitaminpulver und zahnpflegekaugummis andrehte.
da es im bus sonst nüscht interessantes zu sehen gab, hat die sandi mal aus dem fenster fotografiert:
incakola

mais

ja, und da war die pe schon wieder in arequipa! heimatgefühle weiteten ihr herz zu einem saftigen steak.
doch diesmal: kulturprogramm! wir besuchen das kloster santa catalina, eine stadt in der stadt, in der heute noch immerhin 28 nonnen ein sehr sakrales und bescheidenes dasein fristen. da huscht eine. aber pe als gute VJane hat den finger natürlich immer am auslöser:

nonne

drehkreuz
gefangen im drehkreuz des glaubens…

ruhe
suchbild: was kann hier nicht stimmen? lösungsvorschlägge bitte unter “comments” einreichen. preise verhandlungssache.

morgen geht’s dann raus aus peru nach arica/chile! buhuhuu! da mussten wir natürlich endlich mal das nationalgericht “cuy” probieren. diese possierlichen tierchen heissen auf deutsch meerschweinchen und werden hier wie schnitzel zu kartoffeln und riiiiesensaubohnen gereicht. liebe vegetarier und inderkindheitmeerschweinchenbesitzer – bitte scrollt jetzt nicht weiter runter.

schwein

sandcuy

lecker
gib pfötchen!

adiós perú!