move da fish – Contest

Der Fish zieht um. Da an diesem Tage für wenige Stunden unser kleines Feuchtbiotop für euch nicht sichtbar sein wird, muss natürlich ein visueller Anreiz für die durchwegfilmende Kamera bestehen. Und nun kommts… Unser erster kleiner Blogcontest!

Wer also bis Montagnachmittag den besten Einfall für eine visuelle Hintermalung (sprich Bild) hier aufm Blog präsentiert, wird stolzer Gewinner und nimmt als Preis die Huldigung aller Blogsichter während dieser Zeit entgegen, sprich dein Bild wird durch die Kamera während der Offlinefishphase übertragen. Also Freunde auf gehts, werft die Photoshop Maschinen an und seit Kreativ. Als Jury fungieren der Fishmaster M und celluz

Gruß
m&m testbildproductions inc.

AMI & friends


Jens beim Probesitzen


Nee da passen keene Schi rein…


Classics


Classics 2


der gute GT


beast


schlechte decals, übertriebener spoiler, offizielle m&m-racing team note: ungenügend


gleiches gilt für die vinyls…


bad cops


schlechtes bodykit


schlechtes bodykit 2


planungsstab der nächsten erotikmesse

in 40 stunden ans ende der welt

in den letzten beiden tagen habe ich mich definitiv als eine der stärksten anwärterinnen auf die goldene nadel im “extreme-busfahring” qualifiziert. die route: insel chiloé über punta arenas nach puerto natales, meine quasi-alte-heimat, in die ich doch vor mittwoch noch gar nicht wieder wollte. aber anders kommt man halt nicht nach el calafate… fahrzeit: 36 plus 3,5 stunden. start: castro auf chiloé, samstag 6.35. als ob ich an einem samstag nix besseres zu tun hätte! naja, nützt ja nüscht, wenn man sich von dem übrigen geld der reise noch nen neuen rechner kaufen muss und deshalb nich fliegen will…
chile hat das mit seinem bussystem jedenfalls geschickt eingefädelt: im ganzen land sind die städte-konnektionen mit herrlichen busverbindungen ausgestattet – edelster komfort auf 3 achsen, schlafsitze zum schnäppschnpreis, board-catering auf höchstem niveau (heisst kekse mit brauner zuckerplörre zum frühstück – aber immerhin!), zeitung und fleece-kuscheldecken am platz für den müden reisenden des nächtens. das warn noch zeiten!
aber nur die härtesten komm’ in den süden, ans “fin del mundo”, oder simpelst: an den arsch der welt – punta arenas. so quetschte ich also mich und meine wohlstandspfündchen zum chiloénischen sonnenaufgang in einen ideal-standard-sitz, den man sogar um 20 cm nach hinten verstellen konnte, toll!
neben der fähre, die uns aufs festland schipperte, sprangen noch vergnügt die robben auf und ab, die sonne glitzerte auf den wogen des pazifik. idylle.
doch die war mit dem ersten “kaffee” schonmal getrübt. immerhin, der entspach voll und ganz dem, was ich von anderen busgesellschaften gewöhnt war. schon ä bissel ein gefühl von heimat… das entertainment an bord übertraf jedoch alles bis dahin dagewesene. zum schlechtesten liebesfilm aller zeiten (irgendwas mit so nem verhinderten schriftsteller und seiner tippse mit anschliessendem dreiecksgeschichten-und-dann-finde-er-doch-zur-wahren-liebe-showdown, der schon nach den ersten 3 minuten klar wie der frühstückskaffee war), also nochmal…zu diesem film wurde doch gegen 21.30 tatsächlich pisco sour serviert! für die, die es noch nicht wissen: dieses gesöff entwickelte sich während meiner peru-chile-reise zu meinem leibgetränk, denn es ist 1.: hochprozentig, 2.: schmackhaft, 3.: man kann sich prima rausreden zwecks gesundheit ob des hohen vitamin-c-gehalts (limonensaft).
dieses hochprozentige betthupferl liess jedenfalls wie erwartet die meisten reisenden die härte ihrer sitze vergessen und in einen tiefen, friedlichen schlaf fallen, so auch mich (auch, wenn ich 3 piscos dafür brauchte, die jungs haben mich dann doch zu gut trainiert). aus der unternehmenseigenen wolldecke krabbelt ein ohrenkriecher mein handgelenk entlang.
der nächste morgen begann dann wieder mit dem guten alten heissgetränk, das ich diesmal wohlweisslich abzulehnen wusste, doch dem nächsten feuerwerk des guten geschmacks konnte ich mich leider nicht entziehen: als die nächste romantische komödie aus war, konnte der dynamische busbegleiter nicht umhin, als eine seiner schmäckerchen-dvds einzuschieben: “best of hits im super-duper-mega-mix” muss das ding geheissen haben. beworben wahrscheinlich mit worten wie: ” nicht 5, nicht 10, nicht 30, nein! 60 minuten hitparaden-songs im super-schlagabtausch” oder so. sonntag früh um 8 nach einer halbschlaflosen nacht, volle lautstärke. da ich die kombinationen nicht fassen konnte, hab ich sie mir notiert. merke: jeder song wurde maximal 15 sekunden ausgespielt und alle wurden mit den gleichen beats-per-minute unterlegt:
1. one more night (phil collins)
2. always (bon jovi)
3. hotel california
4. lady in red
5. love hurts
6. eternal flame
7. i wanna know what love is
8. can’t help falling in love with you (UB40)
– achtung, jetzt wirds härter! –
9. bad boys (inner circle)
10. kyrie eleison (rock pur!)

der fesche busbegleiter, im cockpit stehend, ein bein lässig auf die nächsthöhere stufe gestellt, klatscht bei “let’s talk about sex” rhythmisch aufs armaturenbrett. auf der halbglatze des busfahrers spiegelt sich der patagonische himmel.

dann der themensong zu meinem das schauspiel begleitendende gefühl: “i’m living in a box”. gleich im anschluss “should i stay or should i go”. ich hatte leider keine wahl. der bus wühlte sich derweil unermüdlich durch die argentinische pampa, guañacos, ñandus und flamingos (nicht schon wiiiiieder!) fliegen an uns vorbei.
der höhepunkt der an peinlichkeit kaum zu überbietenden multimedia-darbietung: “step by step” von new kids on the block. und da sindse nu: on the blog.

sie erreichte puerto natales mit müh und not. ihr musikgeschmack war – tot.

heute: el calafate. morgen: perito moreno gletscher. übermorgen: eine nacht in punta arenas. abschiedssession bei seb. koffer einsacken.

cafeDD
zwischenstopp puerto montt

miez
chiloé und sein weltkulturerbe
stelzenh

bushof
anfang einer busreise der dritten art

innnebus

fahrer

die harten
die härtesten: die frau im brombeerfarbenen ensemble schaffte es tatsächlich, lediglich zu etwaigen toilettengängen ihrer nachbarin ihre sitzposition zu verändern.

Bekenntmachung

8. April **** massiver Umtrunk! **** Liszt 20 ****

Anlässe:
1. Mitbewohner Geburtstag!
2. Arne zieht aus!
3. Mo kommt wieder!

Alle sind eingeladen, diverse Mengen Alkoholika
vor Ort, trotzdem besser additional alc. mitbringen.

Man sieht sich!

abschied ist ein scharfes schwert

…mit diesem hit von roger whittaker begrüsse ich alle leser zur letzten runde im lebenslauf unseres el panno. ja, wir hatte eine gute zeit miteinander, aber das wisst ihr ja inzwischen. unsere fahrt von bariloche nach mendoza gestaltete sich ein bisschen zeitaufwendiger als gedacht, denn auch in argentinien sind hauptverkehrsadern zu grossen teilen schotterpisten. dabei hatten wir el panno schon versprochen, dass die letzte fahrt entspannt wird und er seine stossdämpfer ein wenig ausruhen kann. aber pustekuchen! dafür liess sich die landschaft, an der wir so vorbeihoppelten, nicht lumpen. wieder mal flamingos in freier wildbahn, wie langweilig… (stefan: “die sehn ja genauso aus wie im zoo!” – der kleine zivilisations-snob ;-)). in mendoza dann die längst fällige weintestour, aus der ein wilder letzter abend + nacht wurde, die nico und mich leider daran hinderte, die überfahrt über die andenpässe am nächsten morgen richtig zu geniessen (tschuldigung, kadscha!). stefan war wiedermal der härteste und quälte el panno das letzte mal über löchrige pisten. um die beiden jungs wieder an die gute deutsche küche zu gewöhnen, ein letzter stopp am mc donalds und dann war auch schon der flughafen da und somit ein tränenreicher abschied – schliesslich sehn wir uns jetzt 12 tage nicht!
ich schleppte mich und meinen argentinischen kater ins nächste hostel und fuhr am nächsten morgen nach la serena, wo ich noch eine rechnung mit den sternen offen hatte. damals mit der frau kessler war doch tatsächlich der himmel bewölkt, was hier in der wüste nur an 30 von 365 tagen der fall ist, und so konnten wir damals nicht den saturn mit seinen ringen sehen und so andere tolle sachen. aber diese nacht war es dann soweit und ich liess mich astronomisch weiterbilden. tatsache – ich hab den nach einem elektronikmarkt benannten planeten tatsächlich gesehn und er sah aus, als hätten die jungs astronomen ein dia mit nem gemalten saturn-bild ins teleskop gesteckt. genauso mit jupiter, dem alten heisssporn, auf dem ich die linien sehen konnte! whow! und noch mehr whow: als ich vorher mit der tourigruppe auf unseren führer wartete, traf ich doch tatsächlich “alte” bekannte aus punta arenas!!! anja und norbert äh holger ;-), die seit dezember mit dem motorrad in südamerika unterwegs sind und damals bei uns in der herberge abgestiegen waren! wasn ding! man trifft sich eben immer zweimal… aber über diesen zufall, 2tausend kilometer weiter weg gerade am gleichen ort die gleiche tour zu buchen, kamen wir erstmal bestimmt 2 !! minuten nicht weg.
morgen schwing ich mich dann wieder auf den bus, diesmal bestimmt mehr als 24 stunden, um endlich ein paar kilometer richtung süden zu kommen, von wo aus ja bald mein flugzeug richtung heimat geht…

bariloche
morgendlicher abschied von bariloche

regen
…und ständig diese regebögen! sowas!

flam
…und erst diese flamingos!

wolken
unendliche argentinische weiten

tanke
unsere letzte rettung: die generatorbetriebene zapfsäule in der einöde zwischen bariloche und mendoza

und jetzt: ” szenen einer sauftour”, äh, ich meine: “unsere fahrt über die weingüter mendozas”: (inklusive subjektiven (die bilder mit mut zur unschärfe))
trink1
trink2
trink3
trink4
trink5
stefanfertsch
nicofertsch

park
_abschiedsposing_ war ein schöner trip mit euch, jungens!

anja+holger
von punta arenas nach la serena: anja und holger und – ja: ische ooch

Fluggesellschaft zu empfehlen:

Complaint

Dear Sir or Madam,

On my British Airways flight BA 0056 from Johannesburg to London a crew member of British Airways ordered me to leave my bag off the plane. I tried to explain that my bag contained technical equipment and my personal documents. Your attendant treated me in a brusque and disrespectful manner.

First, I received nothing in return but a blank and unsigned claim ticket with only the number 0125 BA 93 4415. The attendant explained neither why I had to leave my bag nor what to do with the blank ticket upon arrival. I had to ask three times if my bag would be put on the plane and did not get any response except blind assurances that it would be taken care of. Afterwards, I saw the attendant leave my bag unattended in the gate-area in front of the door.

I have tried repeatedly to call your customer service line and have not been able to get through any of the times. I fly frequently and have never encountered such unprofessional treatment in all my passed experience. Previously, I had held British Airways to a higher standard of service.

I urgently need to locate my bag as it contains very important items. Up to now British Airways has been able neither to assist me nor to provide me with any information regarding my luggage. I´m dissappointed about this incident and hope we can find a prompt solution.

Sincerely,
me